"In erster Linie ist es gesünder, weil wir weniger Chemikalien einsetzen, und das ist äußerst wichtig!
Und zweitens ist es gut für die Umwelt: Wir schützen wichtige Nutzinsekten und Bestäuber.
Ohne sie ist Landwirtschaft gänzlich undenkbar."

− Charo Herrero - Baumwollbäuerin, Spanien

"Bei uns kommen keinerlei Pestizide zum Einsatz. Mein innerstes Gefühl sagt
mir, dass in der Landwirtschaft eigentlich kein Platz für Pestizide ist.
Meiner Ansicht nach schaden sie mehr, als dass sie nützen."

− Yvonne Page - Permakulturist, Frankreich

"Ich denke, Schädlinge werden nicht mehr nur einseitig als Schädlinge betrachtet. Das ist auf eine neue
Sicht auf die Natur zurückzuführen: Sie wird nicht mehr in Gut und Böse unterteilt, sondern vielmehr als
Ganzes gesehen, als etwas Lebendiges, Zusammenhängendes, das erkranken und wieder genesen kann."

− Steve Page, Permakulturist, Frankreich

"Wenn Pflanzen (mit Chemikalien) gespritzt werden, schädigt das auch die Pflanzen. Die Photosynthese
wird reduziert, weil durch das Sprühen eine Schutzschicht entsteht. Schädlinge können durch Insekten
sehr gut reguliert werden und die auf diese Weise produzierten Nahrungsmittel sind absolut sauber."

− Jim Grootscholte - Ökologischer Paprika-Produzent, Niederlande

"Der erste und entscheidende Vorteil einer biologischen Landwirtschaft
ist die Nachhaltigkeit, sprich durch den Einsatz guter Techniken können
Bodenqualität und Pflanzengesundheit erhalten werden."

− Olivier Bonnafont - Weinbauer, Frankreich

Pioniere in der Öko-Landwirtschaft

Alle

Astrid Bonnafont

Landwirt, Frankreich

Steve Page

Permakultur-Praktiker, Frankreich

Geertje van der Krogt

Landwirt, Niederlande

Dr. Piotr Medrzycki

Wissenschaftler, Polen

Dr. inz. Stanisław Flaga

Wissenschaftler, Bienen Züchter, Polen

Tomasz Obszański

Landwirt, Gründer der producers cooperative, Polen

Dr. Hans Herren

Wissenschaftler, Advisor, Schweiz

Dr. Claudia Daniel

Wissenschaftler, Schweiz

Alberto Calderon

Agrartechniker, Spanien

Charo Guerrero

Landwirt, Spanien

Hans van Hagen

Landwirt, Niederlande

Jim Grootscholte

Landwirt Gewächshaus, Niederlande

Henri Oosthoek

Unternehmer, Niederlande

Jan van Kempen

Landwirt, Niederlande

Merijin M. Bos Ph. D.

Wissenschaftler, Landwirtschaftsberater, Niederlande

Dr. Lorenzo Furlan

Wissenschaftler, Italien

Giannis Melos

Landwirt, Griechenland

Dr. Fani Hatjina

Bienenforscherin, Griechenland

Prof. Dr. Rolf-Udo Ehlers

Unternehmer, Deutschland

Gyso von Bonin

Landwirt, Deutschland

Em. Prof. Marc Dufumier

Wissenschaftler, ländlicher Entwicklungshelfer, Frankreich

Olivier Bonnafont

Landwirt, Frankreich

Yvonne Page

Permakultur-Praktiker, Frankreich

Eric Escoffier

Landwirtschaftsberater, Frankreich

Schicke dem zuständigen Minister eine Email

Sehr geehrter Herr Minister Schmidt,

Bienen und andere bestäubende Insekten sind unersetzliche Helfer in der Landwirtschaft. Ein Großteil unserer Nahrungsmittel ist von der Bestäubung abhängig! Weltweit gehen die Bestände an Honig- und Wildbienen jedoch zurück. Spritzmittel, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden, tragen zum Bienensterben bei. Der Bienenschutz in Europa und in Deutschland reicht nicht aus. Obwohl die Gefährlichkeit von Nervengiften wie Imidacloprid, Clothianidin, Thiamethoxam und Fipronil für die Bienen anerkannt wird, gibt es lediglich eine zweijährige Anwendungsbeschränkung, die auch bereits teilweise durch Ausnahmeregelungen wieder außer Kraft gesetzt wurde. Das ist inakzeptabel. Ich fordere Sie auf:

  • Verbieten Sie für Bienen gefährliche Agrargifte sofort und ohne Ausnahmeregelungen!
  • Machen Sie ein dauerhaftes Verbot für Bienenkiller!
  • Verbieten Sie den Einsatz von Pestiziden auf ökologischen Vorrangflächen!
  • Setzen Sie sich für eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft ein!

 

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To:

  • Christian Schmidt
  • Wilhelmstraße 54
  • Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)
  • 10117 Berlin, Deutschland
138'832

Briefe wurden verschickt

vor 26 Minuten

hat sich Kerby Purser für die Bienen eingesetzt